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keine aktuellen Einschränkungen

Aktuelles & Presse

Aktuelle Pressemitteilung – Ghost Ship by Visual Skin

Beitrag vom 07.10.2015

Das Geisterschiff ist in Berlin eingetroffen. Vor Anker im Osthafen liegt das Segelschiff aus dem 17. Jahrhundert bewegungslos auf dem Wasserspiegel. Wenn Wind aufkommt, erwacht es zum Leben…

Visual Skin, ein junges 4-Mann-starkes Architekturkollektiv aus Rumänien, hat sich auf die Schaffung zusätzlicher Dimensionen durch Nutzung spektakulärer Lichtdesigns und Projektionen an bereits bestehenden Orten und Locations spezialisiert. Das Ergebnis ist eine Illusion eines 3D-Objekts mit zwei sich schneidenden planaren Projektionen. Die fast gruselige (Geister-)Erscheinung wird auf vertikale Wasseroberflächen gestrahlt, die sich senkrecht zueinander befinden. Der Wind spielt eine wichtige Rolle bei der Erreichung des gewünschten gespenstischen und traumähnlichen Effekts. Wenn der Wind auffrischt und gegen die Wasserstrahlen bläst, beginnt das Bild zu zittern.

Erleben Sie das Geisterschiff, wenn es zum Leben erweckt!
2. bis 18. Oktober 2015 – begleitend zum „Berliner Lichterfest“

Tägliche Touren ab Mercedes Platz / East Side Gallery
45-minütige Touren zum Geisterschiff,mit Fotostopps und Informationen zur Licht-Wasser-Installation
Abfahrt: 20:00 Uhr, 21:00 Uhr und 22:00 Uhr
Fahrpreis: Erwachsene: 10,00 € / Kinder: 5,00 €

Wir beantworten gern Ihre Fragen. Unser Team steht auch für Interviews zur Verfügung.

Lutz Freise
Presse: marketing@reederei-riedel.de

Im neuen Hafen tut sich was…

Beitrag vom 18.03.2015

Im Hafen der Reederei Riedel tut sich was. Die ersten drei Schiffe sind bereits täglich auf Spree- und Stadtkernfahrten unterwegs. Die Vorbereitungen an den weiteren Schiffen der Flotte für die kommende Saison haben erste Priorität, denn bereits zu Ostern sind alle Schiffe im Einsatz.

Der Ausbau des neuen Hafengeländes in der Nalepastraße geht auch kontinuierlich voran. Eine offizielle Eröffnung mit großem Hafenfest ist aber erst für den Juli 2016 geplant. Bis dahin soll das 42.000 qm große Gelände mit Skulpturenpark, Strandbar und weiteren Freizeitaktivitäten fertiggestellt sein und künftig zum Verweilen einladen.

Wer vorab Interesse hat, den Baufortschritt zu sichten, erhält bereits jetzt eine besondere Gelegenheit: Mit der Ausstellung „Gesammelte Horizonte“ – Bilder von Renée Strecker aus den Jahren 1990 bis heute – beginnt die Reederei einen regelmäßigen Ausstellungsbetrieb in der Galerie im Verwaltungsgebäude. Am 21. März 2015 eröffneten wir die Ausstellung. Diese kann bis zum 31. Mai 2015 besichtigt werden.

Gesammelte Horizonte

Arbeiten aus den Jahren 1990 bis 2015
Galerie im Hafen Rummelsburg
Nalepastraße 10-16, 12459 Berlin
Ausstellung vom 21. März bis 31. Mai 2015

Montag bis Freitag 9:00 bis 17:00 Uhr
Samstag 9:00 bis 14:00 Uhr
www.galerie-rummelsburg.de
info@galerie-rummelsburg.de

Für Rückfragen steht Ihnen Lutz Freise und sein Team gern zur Verfügung.

Spree Ahoi – Im Herbst auf Touren kommen

Beitrag vom 24.11.2014

Eine Spreefahrt bietet sich nicht nur im Sommer an. Auch im Herbst und Winter begeistert die Traditionsreederei Riedel mit Adventsfahrten durch die festlich erleuchtete Stadt, abendlichen Krimi-Dinner-Touren, Weihnachtsfahrten für Groß und Klein und romantischen Wintertouren mit Punsch und Blick auf ein weiß gekleidetes Berlin. Nicht nur Touristen, sondern ebenfalls Berliner.

Langsam gleitet die „FMS Rummelsburg“ unter der Weidendamm-Brücke entlang. Hier hat sich Theodor Fontane einst verlobt, erfahren die Passagiere über die GPS-gesteuerte Ansage. Warm eingemummelt sitzen sie auf dem Oberdeck und genießen die besondere Perspektive vom Wasser aus auf Mitte. Zur Adventszeit, wenn die Stadt festlich erleuchtet und mit Schnee bestäubt ist, wirkt sie besonders romantisch.

Jedes Mal ein Erlebnis

Birgitta Schwaneberg bringt ihre Kamera in Position: Gleich kommt die Stelle mit dem schönen Blick auf das Bode-Museum. „Ich bin die Tour schon oft gefahren, fast jedes Mal, wenn ich Besuch bekomme, und genieße sie immer wieder“, sagt die Berlinerin, die heute mit Verwandten aus Süddeutschland an Bord ist. „Die Stadt verändert sich ja ständig. Da drüben, die Schlossbaustelle zum Beispiel: interessant, wie die sich entwickelt!“

Ein Stockwerk tiefer steuert Fouad Koubaa die FMS Rummelsburg sicher gegen den Strom. Der Schiffsführer, so die Bezeichnung für Binnen-Kapitäne, hat das Schiff im März 2013 aus den Niederlanden nach Berlin geholt. Wie sein Schwesterschiff, die FMS Köpenick, ist es barrierefrei, so dass auch Rollstuhlfahrer leicht an Bord kommen. Mit fast 50 Metern Länge ist es das größte unter den 16 Schiffen der Berliner Traditionsreederei Riedel – und trotzdem mit nur einer Hand zu navigieren: „Ganz bequem mit diesem kleinen Joystick, viel komfortabler als am großen Steuerrad zu stehen“, freut sich der gebürtige Mainzer, der seine Laufbahn auf dem Rhein begann. „Hier fühlen sich Mitarbeiter und Gäste wohl“, das sei bezeichnend für die Reederei Riedel.

Weihnachts-Highlights für Familien und Feinschmecker

Beeindruckend ist auch der Ideenreichtum, mit der das Familienunternehmen seit mehr als 40 Jahren für Berliner und Besucher interessant bleibt. Ganz neu im Programm: „Theos Reise ins Weihnachtsabenteuerland“ (7. & 21. Dez.), wo Groß und Klein auf eine weihnachtliche Familienfahrt mit Bräuchen, Liedern und Figuren aus aller Welt von Theo Tintenklecks entführt werden.

Auch Feinschmecker kommen bei den winterlichen Weihnachtsfahrten auf ihre Kosten: Während der dreistündigen Touren serviert die Crew ein festliches Drei-Gänge-Menü mit Gänsebraten (27. Nov. – 13. Dez. jeweils Do., Fr. & Sa.). Bei den Adventsfahrten genießen Passagiere bei Weihnachtsmusik, Glühwein und Gebäck den Blick auf das winterliche Berlin (Sonntags, 30. Nov., 7. & 14. Dez.). Auch während kombinierter Bus- und Schiffstouren oder der Winter-Spreefahrten (3. Nov.-14. Dez.) lässt sich die festlich erleuchtete Stadt von der Wasserseite aus erleben.

Mord an Bord

Ein Klassiker sind die „krimimobil“-Dinner-Touren: Zum Vier-Gänge-Menü serviert das Berliner krimimobil-Ensemble den Passagieren schwungvoll gespielte Krimi-Komödien mit live gesungenen Musik-Einlagen. Auf dem Programm stehen Stücke wie „Mord im Kurhotel“ oder „Mord in der Südsee“.

Im Dezember sind Passagiere dann zum „Mord beim Festbankett als irrwitziges Weihnachtsspecial“ geladen, mit „mindestens einer Leiche unterm Weihnachtsbaum“.

Familienunternehmen mit deutsch-deutscher Geschichte

Bis drei Tage vor Heiligabend bietet die Reederei Riedel Sonderfahrten an, dann geht sie bis März in Pause. „Die Spree und besonders der Landwehrkanal frieren im Januar und Februar oft zu“, erklärt Lutz Freise, der mit seinem Bruder Stefan das Familienunternehmen führt. „Trotzdem möchten wir so weit wie möglich auch im Winter fahren. Auch aus sozialen Gründen: Wie wollen unsere Mitarbeiter nicht nur saisonal beschäftigen, sondern fest über Jahre.“ Die Erhöhung der Ausbildungs-, Frauen-und Teilzeitbeschäftigungsquoten sind weitere selbst gesteckte Ziele der Reederei.

Das Interesse am Wohl der 145 Mitarbeiter erklärt sich aus der besonderen Geschichte des Familienbetriebs. Sie begann eigentlich schon vor 1971, als das Ehepaar Riedel in West-Berlin ihr erstes Schiff erwarb: Reeder Heinz Riedel aus Halle war 1960 versteckt auf einem Frachter aus der DDR geflüchtet, seine Frau Margarethe über Berlin geflohen. Am Rhein gründeten sie eine Spedition und stellten Klaus Freise ein. Er war ebenfalls Ex-DDR-Bürger, seine Frau Klothilde wie Frau Riedel bei einem Berlin-Besuch in den Westen entwischt: Unter dem Vorwand, das sowjetische Ehrenmal sehen zu wollen, durchquerte sie 1961 mit dem Kinderwagen das Brandenburger Tor. Aus Mitarbeitern wurden Freunde, und so gingen beide Familien zehn Jahre später gemeinsam nach West-Berlin, um dort die Reederei aufzubauen. Nach dem Tod der Riedels 1996 übernahmen die Söhne der Freises das Familienunternehmen. „Ich hoffe natürlich, dass unsere Kinder die Tradition fortsetzen“, sagt Lutz Freise.

Grüne Schiffe und eine neue Freizeitstätte für Berlin

„Nachhaltigkeit ist für uns als Familienbetrieb ein persönliches Anliegen“, sagt der Reeder. Die Innerstädtische Spree und der Landwehrkanal seien hochsensible Bereiche, Wohngebiete vieler Menschen, Lebensraum von Tieren und wichtig für die Berliner Lebensqualität. Die umfassenden Schutzmaßnahmen der Reederei reichen von modernsten Abwassersystemen bis hin zu Mitarbeiterschulungen. Als sauberstes Fahrgastschiff wurde die FMS Spree-Diamant 2013 nach dem Einbau neuer Rußpartikelfilter vom Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) mit einer grünen Umweltweltplakette ausgezeichnet. Dieses Jahr nahm die Reederei mit der SunCat III ihr erstes Solarschiff in Betrieb.

Eine neue grüne Perle an der Spree will die Reederei Riedel den Berlinern im kommenden Sommer präsentieren: Ihr neuer Hafen in Oberschönweide wird derzeit als Freizeitstätte mit Skulpturenpark ausgestaltet. Das 42 Hektar große Grundstück war eine mineralölverseuchte Industriebrache, als die Freises es vor Jahren als neuen Firmensitz kauften. Heute ist es sauber und von der Liste der Berliner Altlasten gestrichen, wofür die Reederei 2011 eine Nominierung für den Deutschen Umweltpreis erhielt. „Wir haben den Anspruch, das nachhaltigste Unternehmen unserer Branche zu werden, falls wir das nicht schon sind“, sagt Lutz Freise. „Als Familienbetrieb haben wir kurze Entscheidungswege und können frei in Innovationen investieren, ohne Gesellschafter überzeugen zu müssen.“ Hilfreich sei auch das Vertrauen der Berliner Sparkasse, die das Traditionsunternehmen schon lange begleite.

Artikel von Maike Grunwald für Berliner Akzente Online.